PC History

Alle Informationen zu meiner alten Hardware.
Wer leistungsfähige Hardware braucht, muss immer die aktuellsten Komponenten besitzen. Besonders bei Grafikkarten und Prozessoren vergehen sehr kurze Zeiträume, bis sich deren Leistung verdoppelt hat. Im Schnitt muss man spätestens alle zwei Jahre ein neues System aufbauen, oder zu mindestens viele einzelne Komponenten austauschen. Hier biete ich eine Übersicht über meine PC-Systeme der letzten Jahre. Am Ende der Seite befinden sich außerdem Bilder und Ergebnisse zu einem Übertaktungsversuch von mir. Da ich für die Bilder tief im kmg-Archiv unterwegs war, finden sich einige alte Bilder mit einer dementsprechend schlechten Bildqualität. Da ich Ihnen diese Bilder aufgrund ihrer "großen Bedeutung" nicht vorenthalten will, bitte ich die Bildqualität zu entschuldigen.


2003

November
Das erste PC-System (Version 1)
Prozessor Intel Pentium 4 3,06 HT
Prozessorkühler noname
Arbeitsspeicher 256 MB DDR 400 (Siemens)
Mainboard MSI 6701
Grafikkarte MSI nVidia Geforce FX 5200
Festplatte Seagate 160 GByte
optische Laufwerke 4-fach DVD-Brenner von Pioneer
Netzteil 300 Watt Forton
Gehäuse Medion
Betriebssystem Windows XP Home 32 Bit



2004

Februar
Kauf einer TV-Karte für DVB-S, der Hauppauge Win-Tv Nexus-S


Juni
Vergrößerung des Festplattenspeichers mit einer Festplatte von Western Digital mit 160 GByte
Oktober
256 MB DDR 400 von Infineon

2005

Juni
Die Geforce FX 5200 wird gegen eine Geforce 6800 (Leadtek Winfast A400 TDH) ausgetauscht, das Netzteil von Fortron gegen ein Levicom Black Line Blue Light mit 450 Watt; gleichzeitig kommt alles in einen neuen Tower (Casetek 1018)


Eine Externe Festplatte mit 160 GByte kommt hinzu
September
Der RAM (512 MByte) wird gegen 2 x 512 MByte DDR 400 von Geil getauscht
November
Es folgt eine weitere externe Festplatte mit 250 GByte

2006

Februar
Ein neues DVD-Laufwerk kommt in den PC
Juli
Ein 16-fach Super Multi DVD-Brenner wird eingebaut, das fast neue DVD-ROM wird wieder ausgebaut
Oktober
Nach einem Defekt des CPU-Kühlers, hatte ich mich dazu entschlossen, dass schon etwas angestaubte System komplett zu ersetzen. Dies tat ich auch wegen Intels neuer Wunderwaffe, dem Core 2 Duo. Bis auf das Gehäuse ändern sich alle Komponenten.

Das neue PC-System (Version 2)
Prozessor Intel Core 2 Duo E6400
Prozessorkühler Scythe Mine
Arbeitsspeicher 1 GByte DDR2 667 CL4-4-4-12 G.E.I.L
Mainboard Gigabyte 965P-DS3
Grafikkarte Leadtek nVidia Geforce 7900 GS
Festplatte Samsung Spinpoint SP2504C
optische Laufwerke 16-fach DVD-Brenner von LG / 4-fach DVD-Brenner von Pioneer (alt)
Netzteil Seasonic SS430HB 430 Watt
Gehäuse Casetek 1018
Betriebssystem Windows XP Prof



November
Die Win-Tv Nexus-S wird gegen eine Pinnacle PCTV Sat Pro 450i ausgetauscht. Der Grund dafür ist die Inkompatibilität der Nexus mit PCI-e-Mainboards.



2007

Februar
Mit 2 x 1 GByte DDR2 800 CL5-5-5-15 von G.Skill wird der 1 GByte große RAM von Geil ersetzt


Juli
Der neue TFT ist der Samsung SyncMaster 205BW mit 20 Zoll und einer Auflösung von 1680x1050 Pixel. Der alte TFT wird weiterhin in einer Dual-Monitor-Lösung genutzt.
November
Die 7900 GS wird gegen eijne brandneue nVidia Geforce 8800 GT von Leadtek augetauscht.


Dezember
Die günstigen Speicherpreise veranlassen mich, ein weiters GByte RAM hinzuzukaufen. (gleicher RAM wie bereits eingesetzt, nur eben 1 Riegel)


2008

Januar
Eine vor einigen Wochen bestellte 8800 GT von XFX (mit dem neuen Standard-Lüfter) ersetzt kurzzeitig die alte 8800 GT, wird aber wegen Pfeifens der Spannungswandler bald wieder ausgebaut. Die alte 8800 GT wird wieder eingesetzt.


Da die 8800 GT zu laut und zu heiß war, habe ich mich für die ebenfalls neue 8800 GTS 512 (EVGA) entschieden. Diese besitzt einen Dual-Slot-Kühler, welcher die Wärme wesentlich besser und auch leiser abführen kann.


Wegen Speicherplatzmangel wird eine gebrauchte Festplatte mit 160 GByte (Samsung) gekauft.
Mai
Der Ausfall einer Festplatte führt zum Kauf einer Samsung SpinPoint T166 mit 500 GByte.
Mai-Juli
Das komplette System wird umgebaut:

Das neue PC-System (Version 3)
Prozessor Intel Core 2 Quad Q6600
Prozessorkühler EK Supreme Plexi
Arbeitsspeicher 3 GByte DDR2 800 CL5-5-5-18
Mainboard Gigabyte EX38-DS4
Grafikkarte EVGA nVidia Geforce 8800 GTS 512 (alt)
Festplatte Samsung Spinpoint F1 640 GByte
optische Laufwerke 16-fach DVD-Brenner (alt)/ 4-fach DVD-Brenner (alt)
Netzteil Bequiet Straight Power E5-500 Watt
Gehäuse Lian Li PCA17
Betriebssystem Windows XP Prof
Radiator Triple-Radiator; Aquacomputer Airplex PRO 360
Pumpe Alphacool Eheim 600 Station II 12V
Betriebssystem Windows Vista Ultimate 64 Bit
Windows XP Prof 32 Bit



Oktober
Die Speicherkapazität wird durch eine externe Festplatte des Typs Western Digital Elements mit 640 GByte erweitert.
Als Ergänzung zum ersten PC wird ein zweiter Rechner gebaut. Dieser zeichnet sich vor allem durch seinen geringen Stromverbrauch und die geringe Lautstäke aus. Die TV-Karte zieht aus der Workstation in den Media-PC um.
Ab jetzt erfolgt die Differenzierung der PCs in Workstation und Media-PC.

Das neue PC-System: Media-PC
Prozessor AMD Athlon X2 4850e
Prozessorkühler Boxed
Arbeitsspeicher 2 GByte DDR2 800 CL5-5-5-18 Aeneon
Mainboard Gigabyte GA-MA78GM-S2H
Grafikkarte Onboard (ATI Radeon HD3200)
Festplatte Samsung Spinpoint 160 GByte
optische Laufwerke 22-fach DVD-Brenner von Samsung
Netzteil Seasonic S12II 380W
Gehäuse Lian Li PC-V350
Betriebssystem Windows XP Prof 32 Bit



November
Als portabler Datenträger kommt eine externe Festplatte vom Typ Iomega Portable HDD 2,5 Zoll mit 320 GByte hinzu.
Dezember
Die 3 GByte Arbeitsspeicher werden auf 6 GByte (2 GByte G.Skill DDR2 800 CL5-5-5-15 + 4 GByte A-DATA DDR2-800 CL5-5-5-15) aufgerüstet. Das übrig gebliebene 1 GByte-Modul landet im Media-PC, der ab sofort 3 GByte RAM besitzt.


2009

Februar
Der Q6600 wird zeitweise gegen einen Pentium Dualcore E5200 getauscht. Dieser läuft durchgehend bei 3200 MHz und 1,25V.


Um endlich alle Daten "backupen" zu können, werden zwei Western Digital Elements mit jeweils 1000 GByte angeschafft.
März
Das EX38-DS4 wird durch ein Gigabyte P45-DS4 ersetzt.


Oktober
Wieder steht ein kompletter Systemumbau an:

Das neue PC-System (Version 4)
Prozessor Intel Core i5-750
Prozessorkühler EK Supreme Plexi (alt)
Arbeitsspeicher 8 GByte DDR3-1600 CL-9-9-9-27(G.Skill Ripjwas + Crucial)
Mainboard Gigabyte P55-UD4
Grafikkarte EVGA GTS 250 (aus der RMA für die 8800 GTS 512)
Festplatte Samsung Spinpoint F1 640 GByte (alt)
optische Laufwerke 16-fach DVD-Brenner (alt) / 4-fach DVD-Brenner (alt)
Netzteil Corsair HX 450 Watt
Gehäuse Lian Li PCA17 (alt)
Radiator Triple-Radiator; Aquacomputer Airplex PRO 360 (alt)
Pumpe Alphacool Eheim 600 Station II 12V (alt)
Betriebssystem Windows 7 Professional 64 Bit
Windows Vista Ultimate 64 Bit




2010

Mai
Der AMD Athlon X2 4850e wird gegen den AMD Athlon II X3 435 mit 2900 MHz getauscht. Der Scythe Shukriken Rev.B ersetzt den Boxed-Kühler. Außerdem muss die alte und langsame Festplatte von Samsung einer SpinPoint M7 500GB weichen. Diese Notebook-Festplatte mit 2,5" spart einige Watt Strom im Leerlauf. Da sie zwei große Platter mit jeweils 250 GByte besitzt, ist sie trotz ihrer geringern Drehzahl (5.400 Umin) sehr viel schneller als die alte SpinPoint mit 160 GByte und 7200 Umin.



Dezember
Eine SSD wollte ich schon länger als Systemfestplatte einsetzen, die hohen Preise pro Gigabyte schreckten mich aber lange Zeit ab. Da die Preise für gute SSDs im Herbst 2010 deutlich gefallen sind (~ 100 Euro für 60 GByte) und die SSDs endgültig ausgereift sind (Trim usw.), konnte ich dem verlockenden "Speedboost" nicht mehr widerstehen. Entschieden habe ich mich für OCZ Vertex 2 Extended mit Sandforce SF-1200 Controller, da sie schnell und preiswert ist. Zusammen mit der SSD kommt auf dem Media-PC nun auch Windows 7 mit 32 Bit zum Einsatz.

Ein Dual-TFT-Setup war seit langem wieder mein Ziel. Mit zwei Monitoren lässt sich in vielen Fällen einfach besser arbeiten. Nachdem ich im Februar 2010 einen 22"-TFT mit LED-Hintergrundbeleuchtung gekauft hatte, wollte ich meinen Syncmaster 205 BW als Zwei-TFT nutzen. Leider konnte mich die Bildqualität des Dell nicht überzeugen. Woran das genau lag, weiß ich nicht. Vermutlich bin ich von meinem Syncmaster - dessen Bild ich für ein TN-Tanel einfach brilliant finde - zu sehr verwöhnt. Da ich nicht noch andere Modelle durchprobieren wollte, kamen für mich ab diesem Zeitpunkt nur zwei Alternativen in Frage: den 205 BW weiterhin als ersten TFT nutzen oder auf einen TFT mit IPS-Panel umsteigen. Ich entschied mich vorläufig für die günstigere Variante und kaufte einen kleinen zweiten TFT dazu. Bei Ebay bin ich auf einen gebrauchten Syncmaster 740N (17", 1280x1024, DVI, VGA) gestoßen. Da mich die Qualität von Samsung TFTs überzeugt, habe ich zugeschlagen. Der 740N passt nicht nur optisch (er ist genauso hoch wie der 205 BW), sondern bietet auch eine gute Bildqualität und zusätzlich DVI und VGA.




2011

Februar
Das Jahr beginnt mit der Aufrüstung eines bereits etwas älteren Teils: der Grafikkarte. An die Stelle der EVGA GTS 250, die keineswegs eine schlechte Grafikkarte ist, aber bei aktuellen Spielen und hohen Auflösung einfach zu wenig FPS liefert, rückt eine nVidia Geforce GTX 460. Genauer gesagt, die EVGA GeForce GTX 460 FPB. Die Karte ist von Haus aus leicht übertaktet und besitzt zehn Jahre Garantie. Da ich die nächsten Jahre nur noch selten aufrüsten werde, ist die EVGA GeForce GTX 460 FPB die optimale Grafikkarte für mich.


Juli
Rund ein halbes Jahr nach dem Kauf streikt die SSD. Windows friert alle paar Minuten ein. Nach einem Test des RAM und einer Testinstallation von Windows auf einer anderen Platte, machte ich die SSD als Verursacher aus. Ein weiterer Test brachte die endgültige Sicherheit: Ein Block der SSD war defekt. Da ich nicht lange auf ein Austauschmodell warten wollte, griff ich gleich zu einem neuen Modell. Allerdings sollte es keine OCZ Vertex mehr werden, denn OCZ hat, wie ich nach ein paar Recherchen feststellen musste, die höchsten Ausfallsraten. Vieles sprach für die Crucial M4 (64 GByte): sie ist schnell, besitzt einen guten Controller und niedrige Ausfallsraten.



Oktober
Die Festplatten sind randvoll gefüllt und es kommen stetig neue Daten hinzu. Die fast alljährliche Storageaufrüstung war unumgänglich. Ein guter Zeitpunkt, wie mir zwei Wochen später klar wurde. Denn ab Anfang November stiegen die Preise für Festplatten dramatisch an. Ich entschied mich für die realtiv neue Schnittstelle USB 3.0. Auch die seltener genutzen Storagefestplatten sollten einmal ein Geschwindigkeitsupdate bekommen. Neben zwei Festplatten von Western Digital mit je zwei Terabyte (WD20EARX), wurden auch zwei USB 3.0-Gehäuse von Fantec (DB-ALU3) und - mangels USB 3.0-Schnittstellen - auch zwei USB 3.0-Erweiterungskarten von Transcend angeschafft. Nähere Informationen gibt es im Testbericht.


Dezember
Die langersehnte AMD Radeon HD5450 wird in den Media-PC eingebaut, damit laufen endlich auch HD-Streams mit sehr hohen Bitraten flüssig. Der Idle-Verbrauch ist nur um sieben Watt gestiegen - sehr wenig für eine dedizierte Grafikkarte.



2012

Januar
Mal wieder ein Defekt: Der Lüfter des Netzteils des Media-PCs klackert - und das drei Monate nach dem Ende der Garantiezeit. Da ich immer mit dem S12-380GB von Seasonic zufrieden war, wollte ich wieder ein Netzteil von Seasonic kaufen. Nach einer kurzen Recherche bin ich allerdings auf das be quiet! Straight Power 400 Watt gestoßen. Gold Plus-Effizienz, sehr leiser Lüfter und fünf Jahre Garantie. Ich gab dem be quiet! Straight Power 400 Watt eine Chance, trotz nicht allerbesten Erfahrungen mit be quiet!. Und ich wurde nicht enttäuscht: Der Idlevebrauch sank um zehn Watt, der Lüfter ist unhörbar.


Dezember
Der Media-PC war mittlerweile etwas in die Jahre gekommen und konnte nur noch selten mit seiner Leistung überzeugen. Vor allem bei der Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop CS6 lies die Prozessorleistung und die RAM-Ausstattung sehr oft zu Wünschen übrig. Da die Workstation zudem nun an einem anderen Ort steht, wurde der Media-PC von einem Zweit-System zu einem Erst-System aufgewertet. Dafür war natürlich eine deutliche Aufrüstung nötig, bei der viele Teile ausgetauscht wurden mussten.

Das neue PC-System: Media-PC (Version 2)
Prozessor Intel Xeon E3-1230V2
Prozessorkühler Scythe Shuriken Rev. B
Arbeitsspeicher G.Skill Ares 16 GByte DDR3-1600 CL10-10-10-30
Mainboard ASRock Z77 Pro4-M
Grafikkarte XFX HD7870 Double Dissipation
Festplatte Samsung SSD 830 Series 128 Gbyte
optische Laufwerke 22-fach DVD-Brenner von Samsung
10-fach Bluray-Brenner
Netzteil be quiet! Straight Power E9 400W
Gehäuse Lian Li PC-V350
Betriebssystem Windows 7 Prof 64 Bit



2014

November?
Die bisherige TV-Karte, eine TBS-6922, wird wegen andauernder Probleme gegen eine Hauppauge WinTv Starburst ausgetauscht.



2015

Januar
Der Dell Ultrasharp U2515H mit 2.560 x 1.440 Pixel und IPS-Panel wird zum neuen ersten Monitor. Als neuer zweiter Monitor dient ein Dell U2312HM (1.920 x 1.080 Pixel, IPS-Panel).
Juli
Mit einer 500GB großen Samsung EVO 850 wird der Speicherplatz erweitert.
August
Die XFX HD7870 Double Dissipation wird gegen eine EVGA GTX 970 SSC ausgetauscht.

2016

November
Mit dem Gigabyte Brix GB-BSi3HA-6100 wird ein neuer Backup-PC angeschafft.

geplant

  • Komplettumrüstung auf neuen Rechner


Stand: Februar 2017

weitere Bilder




Zum Schluss dieser kleinen größeren Übersicht ein paar - wie ich finde - sehr interessante Diagramme:

Vergleich der Rechenleistung der bisherigen Prozessoren:


Vergleich der theoretischen Rechenleistung der bisherigen Grafikkarten:


Vergleich der technischen Daten der bisherigen Grafikkarten:




Benchsessions

Juni 2008

Ein hoher Takt, viele Punkte und Spaß beim Übertakten waren das Ziel meiner Session, die ich im Juni 2008 abgehalten habe. Zu diesem Zweck hab ich mir einige Hardware zugelegt: u.a. Intel Core 2 Quad Q6600, Intel Celeron D347, nVidia Geforce 7900 GT, ATi Radeon X1800GTO. Zur Kühlung diente mir meine damals aktuelle Wasserkühlung mit EK Supreme Plexi, der Alphacool Eheim 600 und dem Aquacomputer Airplex PRO 360. Um die Kühlleistung zu maximieren habe ich den Radiator mit drei 120mm-Lüftern von Yate Loon und jeweils 2200 Umin bestückt. Außerdem habe ich den Testort in den Keller verlagert, um die Wassertemperatur nochmals senken zu können. Damit beim Übertakten keine anderen Komponenten limitieren, habe ich als Mainboard das Gigabyte EX38-DS4 ausgewählt. Dieses bietet einen FSB von annährend 500 MHz und diverse Einstllungsmöglichkeiten. Mit dem Wissen aus früheren Übertaktungsversuchen, dass mein Arbeitsspeicher von G.Skill spätestens bei 480 MHz und bereits sehr hohen 2,2V aussteigt, habe ich mir ein 1 GByte Kit von Aeneon gekauft. Der RAM läuft bereits bei Standardtakt mit 533 MHz und CL5 mit 1,8V. In Vortests lies er sich auch noch bei 575 MHz und CL5 mit 2,0V betreiben. So konnte das übertakten beginnen.

Intel Celeron D 347
Den Anfang machte der Intel Celeron D 347. Diese Celeron-Modelle mit Cedar-Mill-Kern und der Fertigungstechnik von 65 Nanometer sind für ihr gutes Übertaktungspotenzial bekannt. Der Celeron D347 taktet regulär mit 3060 MHz, bei einer Spannung von 1,3V. Am Anfang skalierte die CPU, wie fast alle CPUs, sehr gut mit der erhöhten Spannung. Mit 1,4V waren bereits 4500 MHz möglich. Mit 1,5V 5000 MHz. Ab dann brach die CPU stark ein. Trotz massiver Spannugserhöhung lag der höchste erreichbare Takt bei knappen 5500 MHz, wobei selbst mit 1,8V hier kein Screenshot mehr möglich war. Der höchste "screen-stable" Takt lag am Ende bei 5451 MHz und realen 1,744 Volt. Mit einer besseren Kühlmethode (z.B. Trockeneis) wäre sicherlich noch ein höherer Takt möglich gewesen. Allerdings handelt es sich bei meiner CPU wohl nicht um eine der Besten. Andere Übertakter konnten, auch wenn es sich dabei vermutlich um selektierte Modelle handelt, mit einer Wasserkühlung teilweise die 6000 MHz knacken.

Ergebnisse:
Link zur Validation mit 5269 Mhz
Screenshot mit 5451 MHz
Screenshot mit 5269 MHz und Super-Pi-Run
Screenshot mit 5269 MHz und Cinebench R10
Screenshot mit 5269 MHz und wPrime 32M und 1024M
Screenshot mit 5152 MHz und 3DMark05

Fazit:
Auch wenn ich mein ursprüngliches Ziel von 6000 MHz am Ende dann doch um über 500 MHz verfehlt habe, war ich trotzdem teilweise zufrieden. Eine Übertaktung des Celeron auf 5451 MHz entspricht einer Übertaktung um 2391 MHz und damit 78 Prozent. Erfreulich war zudem, dass keine Harwdware beschädigt wurde (CPU wäre mir egal gewesen, das Board eher nicht).



Intel Core 2 Quad sowie Geforce 7900 GT, 8800 GTS 512 und ATi Radeon X1800 GTO
coming soon ...